Den Farbcode Ihres Autos finden Sie auf dem Typenschild: meist an der Fahrertür (Türholm oder Stirnseite), unter der Motorhaube oder im Kofferraum. Es sind 1–4 Zeichen (Buchstaben und Ziffern) neben der Angabe Color, Paint, C/TR oder K. Genau nach diesem Code wird der exakte Farbton für die Reparatur gemischt.
Was der Farbcode ist und wozu er dient
Der Farbcode (Color Code) ist die werkseitige Kennung des Karosserietons. Es gibt kein einheitliches „Silber" oder „Schwarz": Jeder Hersteller hat Dutzende Töne, die sich in Pigment und Effekt unterscheiden (Metallic, Perlmutt, Matt). Ohne Code kann der Lackierer den Ton nicht so treffen, dass das Bauteil nach der Reparatur nicht vom übrigen Lack abweicht.
Der Code wird gebraucht, wenn man: einen Steinschlag oder Kratzer ausbessern, Stoßstange oder Kotflügel nach einem Unfall lackieren oder Spraydose bzw. 2K-Lack für eine bestimmte Farbe bestellen möchte.
Wo Sie den Farbcode finden
Prüfen Sie der Reihe nach — das Schild mit dem Code befindet sich an einer dieser Stellen:
- Fahrertür (Holm oder Stirnseite) — der häufigste Ort. Tür öffnen und nach Aufkleber oder Metallschild suchen.
- Unter der Motorhaube — am Schlossträger, Radlauf oder an der Kotflügelinnenseite.
- Im Kofferraum — unter der Matte, beim Reserverad oder an der Seitenwand.
- Serviceheft oder Fahrzeugpapiere — manchmal vom Händler eingetragen.
- Über die VIN — fehlt das Schild, ermittelt der Vertragshändler die Farbe anhand der VIN.
So sieht der Code bei verschiedenen Marken aus
Das Format hängt vom Hersteller ab — orientieren Sie sich an der Beschriftung daneben:
- VW, Audi, Škoda, SEAT — Feld „Color" mit einem Code wie LY7W oder „L" + 3 Zeichen.
- Toyota, Lexus — nach der Kennung C/TR, ein 3-stelliger Code (z. B. 1G3, 040).
- BMW, Mini — drei Ziffern, oft mit Namen (z. B. 475 Black Sapphire).
- Mercedes-Benz — Feld „Paint No.", Code aus 3 Ziffern + Buchstabe.
- Renault, Dacia, Nissan — Feld „P" oder neben der VIN.
- Tesla — Buchstabencode (PPSW — Pearl White, PMNG — Midnight Silver, PBSB — Solid Black usw.).
Was tun, wenn der Code gefunden ist
Als Nächstes folgt die Materialauswahl: Basislack des passenden Codes, Klarlack, Härter und Verdünner. Bei Metallic- und Perlmutt-Tönen ist genau die Werksrezeptur zum Code entscheidend, sonst „kippt" der Ton. Bei größeren Reparaturen (Stoßstange, mehrere Teile, Farbübergang) überlassen Sie die Lackierarbeiten besser einem Profi: Er macht eine computergestützte Farbtonsuche und einen Übergang, damit die Reparatur unsichtbar bleibt.
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❓ Häufige Fragen
Wo steht der Farbcode am Auto?▾
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