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Auto5 Min.📅 30. Juni 2026

Autofarbcode finden: wo er steht und wie man ihn liest

Wo am Auto der Farbcode steht, wie er bei verschiedenen Marken aussieht und was man damit macht, um den exakten Ton zu treffen.

Den Farbcode Ihres Autos finden Sie auf dem Typenschild: meist an der Fahrertür (Türholm oder Stirnseite), unter der Motorhaube oder im Kofferraum. Es sind 1–4 Zeichen (Buchstaben und Ziffern) neben der Angabe Color, Paint, C/TR oder K. Genau nach diesem Code wird der exakte Farbton für die Reparatur gemischt.

Was der Farbcode ist und wozu er dient

Der Farbcode (Color Code) ist die werkseitige Kennung des Karosserietons. Es gibt kein einheitliches „Silber" oder „Schwarz": Jeder Hersteller hat Dutzende Töne, die sich in Pigment und Effekt unterscheiden (Metallic, Perlmutt, Matt). Ohne Code kann der Lackierer den Ton nicht so treffen, dass das Bauteil nach der Reparatur nicht vom übrigen Lack abweicht.

Der Code wird gebraucht, wenn man: einen Steinschlag oder Kratzer ausbessern, Stoßstange oder Kotflügel nach einem Unfall lackieren oder Spraydose bzw. 2K-Lack für eine bestimmte Farbe bestellen möchte.

Wo Sie den Farbcode finden

Prüfen Sie der Reihe nach — das Schild mit dem Code befindet sich an einer dieser Stellen:

  • Fahrertür (Holm oder Stirnseite) — der häufigste Ort. Tür öffnen und nach Aufkleber oder Metallschild suchen.
  • Unter der Motorhaube — am Schlossträger, Radlauf oder an der Kotflügelinnenseite.
  • Im Kofferraum — unter der Matte, beim Reserverad oder an der Seitenwand.
  • Serviceheft oder Fahrzeugpapiere — manchmal vom Händler eingetragen.
  • Über die VIN — fehlt das Schild, ermittelt der Vertragshändler die Farbe anhand der VIN.

So sieht der Code bei verschiedenen Marken aus

Das Format hängt vom Hersteller ab — orientieren Sie sich an der Beschriftung daneben:

  • VW, Audi, Škoda, SEAT — Feld „Color" mit einem Code wie LY7W oder „L" + 3 Zeichen.
  • Toyota, Lexus — nach der Kennung C/TR, ein 3-stelliger Code (z. B. 1G3, 040).
  • BMW, Mini — drei Ziffern, oft mit Namen (z. B. 475 Black Sapphire).
  • Mercedes-Benz — Feld „Paint No.", Code aus 3 Ziffern + Buchstabe.
  • Renault, Dacia, Nissan — Feld „P" oder neben der VIN.
  • Tesla — Buchstabencode (PPSW — Pearl White, PMNG — Midnight Silver, PBSB — Solid Black usw.).

Was tun, wenn der Code gefunden ist

Als Nächstes folgt die Materialauswahl: Basislack des passenden Codes, Klarlack, Härter und Verdünner. Bei Metallic- und Perlmutt-Tönen ist genau die Werksrezeptur zum Code entscheidend, sonst „kippt" der Ton. Bei größeren Reparaturen (Stoßstange, mehrere Teile, Farbübergang) überlassen Sie die Lackierarbeiten besser einem Profi: Er macht eine computergestützte Farbtonsuche und einen Übergang, damit die Reparatur unsichtbar bleibt.

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Häufige Fragen

Wo steht der Farbcode am Auto?
Meist auf dem Schild am Holm oder an der Stirnseite der Fahrertür. Auch unter der Motorhaube, im Kofferraum beim Reserverad oder im Serviceheft.
Kann man den Farbcode über die VIN herausfinden?
Ja. Fehlt das Typenschild, ermittelt der Vertragshändler die Werksfarbe anhand der 17-stelligen VIN.
Reicht der Code für eine perfekte Lackauswahl?
Der Code gibt die Basisrezeptur vor, aber Metallic und Perlmutt können variieren. Für eine unsichtbare Reparatur macht der Profi eine Farbtonsuche und einen Probespritzer.

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